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Überbrückungskredit als kurzfristige Zwischenfinanzierung

Finanzielle Engpässe können heutzutage schneller entstehen, als man es sich wünscht. Nicht nur Unternehmen können in eine solche Situation geraten, sondern auch privat Verbraucher. Fehlende Arbeit, schnelle Arbeitslosigkeit oder einfach nur die Krankheit sorgen dafür, dass man schnell in finanzielle Notlagen kommt und dringend und schnell Geld benötigt. In einem solchen Fall bietet sich der Überbrückungskredit als Mittel der Wahl an.

Dieser ist teilweise auch als Minikredit bekannt. Geld leihen kann man sich ganz schnell, wenn man die entsprechenden Voraussetzungen und Informationen dazu hat. Wir möchten Sie in unserem Ratgeber ausführlich über den Überbrückungskredit informieren. Denn er sorgt dafür, dass Finanzlücken die für einen kürzeren Zeitraum auftreten, schnell und unbürokratisch gefüllt werden können.

Im Bereich der Immobilienfinanzierung ist diese Kreditart unter dem Begriff Zwischenfinanzierung als Sonderform der Baufinanzierung bekannt. Sie ist immer dann erforderlich, wenn eine große Summe in Form von Eigenkapital eingesetzt werden soll, diese aber noch nicht verfügbar ist. Somit lässt sich die Zwischenfinanzierung als Brücke bis zur Verfügbarkeit des eigenen Kapitals verwenden.

Was ist ein Überbrückungskredit?

Liquiditätsengpässe können nicht nur bei Selbstständigen regelmäßig auftreten, sondern in den meisten Fällen auch bei Privatpersonen. Kritische finanzielle Situationen sind durch Krankheit oder durch Arbeitsverlust ganz schnell entstanden und müssen natürlich überbrückt werden. In einem solchen Fall kann eine Überbrückungsfinanzierung oder ein Überbrückungskredit die passende Hilfe sein.

Mit einem Überbrückungskredit werden Notsituationen kurzfristig überbrückt oder finanziert. Eine ganz allgemeine Definition eines solchen Kreditmodells gibt es leider nicht. Denn die Darlehen, welche dabei vergeben werden, dienen rein zur Überwindung vorausschauender vermeintlicher Liquiditätsengpässe. Das heißt, man sollte sich um einen solchen Kredit bereits kümmern, wenn man die Vermutung eines Liquiditätsengpasses hat.

Eingesetzt werden können solche Kredite sowohl von Privathaushalten als auch von Unternehmen. In unserem Ratgeber soll es nun etwas intensiver um dieses Thema gehen. Aber nicht nur in diesem Fall sind die Kredite zu verwenden. Auch in anderen Finanzierungsspielräumen, kann ein Kredit dieser Art helfen.

Die wichtigsten Vorteile des Überbrückungskredits:

• Zwischenfinanzierung für Unternehmen und Privatpersonen
• Minikredit mit festen Kreditkonditionen
• Längerfristige Verschuldungen werden vorgebeugt
• Einfache Beantragung bei bereits bestehenden Engpässen

Wann braucht man einen Kredit zur Überbrückung?

Überbrückungskredit

Überbrückungskredit bei plötzlicher Geldnot

Der Überbrückungskredit definiert sich bereits von alleine. Er überbrückt Kredite oder finanzielle Engpässe. Diese Engpässe können im privaten Bereich ebenso wie im gewerblichen Segment auftreten. Im privaten Bereich schafft man mit einem solchen Kredit, der auch meistens als Minikredit oder Kurzzeitkredit beschrieben wird, Liquidität. Man kann solche Kredite im klassischen privaten Bereich auch als Dispokredite nutzen. Somit lassen sich mit einem solchen Kredit Konsumgüter erwerben. Besonders intensiv werden Überbrückungsfinanzierungen beim Hauskauf verwendet.

Im gewerblichen Bereich kann man einen Überbrückungskredit in anderer Weise benutzen. Er dient als klassisches Finanzierungsinstrument, wenn es darum geht Vorräte, Rohstoffe oder andere Waren von externen Dienstleistungen einzukaufen. Aber auch aus dem Gewerbe resultierende Rechnungen werden häufig mit einem solchen Zwischenkredit finanziert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im gewerblichen Bereich der Kredit häufig als Vorfinanzierung genutzt wird. Auch als kleine Anfangsstütze ist er sehr gerne verwendet. Im privaten Bereich nutzt man diesen Kredit in anderer Weise. Er ist vor allem für laufende Ausgaben gedacht und soll kleine Engpässe überbrücken.

Unterschied zwischen einem normalen Kredit und dem Überbrückungskredit

Wenn Sie sich nun gerade fragen wo die Unterschiede zwischen einem normalen Kredit und einem Überbrückungskredit liegen, dann möchten wir Ihnen diese Fragen gerne beantworten. Denn natürlich lassen sich die Unterschiede nur bei genauem Hinsehen erkennen. Ein Überbrückungskredit kann unter anderem auch als Dispokredit angesehen werden. Er dient lediglich zur Überbrückung kleinere finanzieller Engpässe. Das bedeutet auch, dass ein solcher Minikredit nur eine bestimmte Höhe erreichen darf.

Zusätzlich muss ein solcher Zwischenkredit schnell getilgt sein. Das bedeutet also, der Überbrückungskredit kennzeichnet sich durch eine schnelle Beantragung, eine schnelle Auszahlung und natürlich auch eine schnelle Rückzahlung. Anders sieht es bei einem normalen Kredit aus, der wesentlich mehr Sicherheiten benötigt und natürlich auch in höheren Summen zu bekommen ist. Solche Kredite sind in vielen Fällen über längere Laufzeiten gebunden.

Bei den Zinssätzen lassen sich keine genauen Unterschiede definieren. Denn ein Überbrückungskredit kann ebenso hohe Zinssätze haben wie ein normaler Kredit. Als Verbraucher, der einen Dispokredit in Anspruch nimmt, weiß man vorher, dass die Zinsen wesentlich höher sind als bei einem normalen Kredit.

Voraussetzungen für einen Überbrückungskredit

Ein Überbrückungskredit ist natürlich nur dann möglich wenn der Kreditnehmer über Eigenkapital verfügt. Dieses Eigenkapital kann fest eingebunden sein. In diesem Fall eignet sich beispielsweise Lebensversicherungen oder auch Bausparverträge. Zusätzlich sollte der Kreditnehmer keine schlechte Schufa aufweisen und ausreichend Bonität besitzen.

Ein fester Arbeitsvertrag bzw. ein gutes Arbeitsverhältnis sind wichtig, um einen solchen Überbrückungskredit zu bekommen. Nur dann hat man die Möglichkeit einen Minikredit in dieser Art und Weise von seinem Kreditinstitut zu bekommen.

Wie funktioniert eine Überbrückungsfinanzierung beim Hauskauf

Um zu verstehen wie ein Überbrückungskredit beim Hauskauf funktioniert, muss man wissen, dass es sich hierbei eigentlich um ein herkömmliches Darlehen handelt. Der Unterschied ist jedoch, dass diese Kredite konkret durch entsprechende Sicherheiten kurzfristig und mittelfristig abzulösen sind. Aus diesem Grund ermöglicht eine Zwischenfinanzierung auch immer die komplette Auflösung ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung.

Beim Hauskauf wird dieses Kreditmodell relativ häufig eingesetzt. Der Sofortkredit oder auch der Dispokredit ist dann sinnvoll, wenn man bereits begonnen hat Kapital für den Hauskauf anzusparen. Um sich einen Hauskauf zu verwirklichen und sein Eigenkapital möglichst schnell vorweisen zu können ist es immer eine gute Lösung einen Überbrückungskredit zu nutzen.

Fakten über die Zwischenfinanzierung

Zwischenfinanzierung

Ein Überbrückungskredit geht auch als Zwischenfinanzierung

Wir möchten an dieser Stelle ganz kurz darüber informieren, welche Vorteile und Nachteile es bei der Zwischenfinanzierung gibt. Die Zwischenfinanzierung oder auch Vorfinanzierung ist ein besonderer Kredit, der auch als Überbrückungskredit beschrieben zu beschreiben ist. Er eignet sich für eine Laufzeit von maximal 24 Monaten und ist immer in der maximalen Höhe des Gegenstandswertes abzuschließen.

Der Vorteil einer Zwischenfinanzierung ist, dass der Darlehensnehmer vorrangig die Zinsen ablöst und zu einem Zeitpunkt seiner Wahl die komplette Schuld ablösen kann. Für Kunden, die mit einer Zwischenfinanzierung einen Hauskauf abschließen wollen, ist diese Vorfinanzierung perfekt. Denn sie gilt als Eigenkapital. Die Umsetzung einer Zwischenfinanzierung ist ganz einfach. Sie wird vorrangige bei Immobilienkäufen genutzt. Sie ist jederzeit ablösbar und besitzt häufig sehr günstige Vorteile. Vor allem wenn es um die kombinierte Baufinanzierung geht.

Somit lässt sich eine solche Finanzierung in vielerlei Fällen als kleiner Lückenbüßer nutzen, wenn die eigenen finanziellen Kapitalanlagen aktuell nicht sonderlich umfassend sind. Wie man einen solchen Kredit am besten abschließt, das erfahren Sie natürlich bei Ihrer Bank.

Welche Vorteile und Nachteile weist ein Überbrückungskredit auf

Der Überbrückungskredit ist in vielen Fällen als Umschuldung sinnvoll. Vor allem anzuwenden bei Bausparverträgen oder auch bei Finanzierungen von Hauskäufen. Wer die Finanzierung einer Immobilie durch einen Überbrückungskredit nutzen möchte, sollte natürlich auf seine Schufa achten. Diese ist auch bei einem solchen Kreditmodell besonders relevant. Interessant werden diese Kreditmodelle dann, wenn es um den Hauskauf oder sogar um das Erbe eines Baugrundstückes geht.

Durch eine konkrete Sicherheit lässt der Zwischenkredit sich relativ problemlos beantragen und nutzen. Das ist der ganz klassische Vorteil. Wo es Vorteile gibt muss es aber auch Nachteile geben. Denn die Zinsen bei einem solchen Finanzierungsmodell sind wesentlich höher als im Normalfall. Mit höheren Belastungen muss man auch bei der Bearbeitungsgebühr rechnen.

Zusätzlich sind natürlich die Laufzeiten wesentlich geringer. Einige Institute bieten Laufzeiten von wenigen Monaten bis maximal zwei Jahren an. Aber dann nur wenn variable Zinssätze vorhanden sind. Viele Banken bieten gleich noch einen weiteren Nachteil. Denn eine Zwischenfinanzierung ist oftmals nur möglich, wenn später bei der Bank auch ein längerfristiges Immobiliendarlehen genutzt wird.

Vorteile im Überblick:

• Kurzfristiger Kredit oder Minikredit
• Finanzielle Engpässe können überwunden werden
• Eignet sich perfekt als Kurzdarlehen für einen Hauskauf

Nachteile im Überblick:

• Geringe Laufzeiten
• Hohe Zinsen
• Variable Zinsen
• Bindung an eine Bank

Fazit: So lassen sich finanzielle Engpässe überbrücken

In unserem Ratgeber geht es natürlich vorrangig um finanzielle Engpässe in Unternehmen oder auch in Privathaushalten. Überbrücken kann man diese durch kurzfristige Kredite mit günstigen Zinsen oder auch Kleinkrediten. Sie werden häufig auch mit Überbrückungskrediten angeboten. Hierfür gibt es ganz unterschiedliche Anbieter, die verschiedene Angebote auf dem Markt etablieren. Anbieter für eine Kreditvergabe lassen sich sowohl im Online Kredit Bereich finden als auch bei Ihrer eigenen Hausbank.

Prüfen Sie diese genau, bevor Sie die zahlreichen Kreditangebote nutzen. Achten Sie ganz genau darauf, welche Zinssätze für die Laufzeit vorhanden sind und welche Konditionen Ihnen für den Kreditbetrag angeboten werden. Denn auch bei einem Überbrückungskredit sollten Sie versuchen ein möglichst günstiges Kreditangebot zu bekommen. Finanzielle Engpässe müssen innerhalb von wenigen Monaten oder maximal zwei Jahren aufgehoben sein. In dieser Zeit ist die Überbrückungsfinanzierung vollständig zurückzuzahlen.