Schweizer Kredit trotz Privatinsolvenz – so ist ein Kredit möglich!

Schweizer Kredit trotz Privatinsolvenz – alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Viele Menschen suchen nach einem Schweizer Kredit trotz Privatinsolvenz, da sie in Ihrem Leben falsche beziehungsweise schlechte Entscheidungen getroffen haben. Dies hat meist zu hohen Schulden und anschließend zum finanziellen Ruin geführt.

Aber jeder hat, wie man so schön sagt eine zweite Chance verdient, um Fehler aus der Vergangenheit hinter sich lassen zu können und um einen Neustart zu wagen. Mit der Eröffnung einer Insolvenz kann man einen Neuanfang starte. Was aber tun, wenn man dringend einen Kredit braucht?

Finanzieller Neustart für Verbraucher durch Privatinsolvenz

Ein finanzieller Neustart, welcher es einer Person erlaubt, Ihre gesamten Schulden hinter sich zu lassen und noch mal von Vorne und somit von Null zu beginnen, nennt sich in Deutschland Privatinsolvenz. Die Privatinsolvenz erlaubt es Verbrauchern, in den vergangenen Jahren angehäuften Schulden auf einmal zu begleichen, indem Sie sich in eine zwischen drei und sechs Jahre lang andauernde Wohlverhaltensperiode begeben.

Kredit trotz Privatinsolvenz

Ist ein Kredit trotz Privatinsolvenz sinnvoll?

In dieser Zeit dürfen Sie weder neue Schulden, noch sich selbstständig tätig machen. Zudem müssen Sie Ihre gesamten Vermögenswerte offenlegen, um eventuelle Gläubiger zumindest teilweise befriedigen und bezahlen zu können. In dieser Zeitspanne darf das Einkommen dieser Person, die aktuell gültige Pfändungsfreigrenze 2018 von derzeit 1139,99 Euro monatlich nicht überschreiten. Alles, was über dieser Grenze ist, wird vom Staat konfisziert und an die Gläubiger der Person verteilt.

Für so jemanden in dieser Lage ist es in Deutschland in dieser Periode natürlich unmöglich einen Kredit aufzunehmen, da keine Bank einer Person die sich in einem Privatinsolvenzverfahren befindet einen Kredit bewilligt.

Anders ist es da bei einem sogenannten Schweizer Kredit, der ohne Schufa auskommt.

Der Schweizer Kredit trotz Privatinsolvenz im Detail

Der Schweizer Kredit ist eine Kreditform welche oftmals von Personen mit einer negativen Schufa-Auskunft und somit schlechter Bonität bzw. Kreditwürdigkeit in Anspruch genommen wird.

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Es handelt sich hierbei um einen Kredit, welcher in der Regel, aber nicht zwingend, von einer in der Schweiz ansässigen Bank, an eine natürliche in Deutschland ansässige Person vergeben wird. Neben der Schweiz vergeben beziehungsweise bieten auch andere Länder wie zum Beispiel Liechtenstein, Österreich und England um nur einige zu nennen, diese Kreditform an.

Bei dem Kredit wird weder die Schufa-Auskunft aus Deutschland berücksichtigt noch wird der Schweizer Kredit in der Schufa-Auskunft gelistet werden. Hier liegt der große Vorteil für deutsche Staatsbürger die sich in der Privatinsolvenz befinden oder diese hinter sich haben.

Sie benötigen lediglich ein ausreichendes Gehalt von mindestens 1.300 Euro welches die Bank im Falle einer nicht Bezahlung des Kredits pfänden kann, um Ihr Geld zurück zu bekommen. Der Schweizer Kredit hat eine maximale Kredithöhe von 7500,00 Euro und eine maximale Laufzeit von 40 Monaten.

Der Kredit ohne Schufa ist in der Regel mit deutlich höheren Zinsen verbunden, als ein Kredit von einem Kreditinstitut aus Deutschland. Dies ist angesichts der lockereren Vergaberichtlinien jedoch in Kauf zu nehmen, da er auch Personen welche durch die Privatinsolvenz gebrandmarkt wurden, die Möglichkeit bietet, einen Kredit aufzunehmen, wenn auch nur einen Kleinen. Aber oftmals reicht ja auch eine kleine Kreditsumme aus, um wieder auf die Beine zu kommen.

Ein Schweizer Kredit reicht zum Beispiel aus um ein günstiges gebrauchtes Auto zu kaufen um wieder eine Arbeit aufnehmen zu können. Sie können dann wieder einen Neuanfang starten.

Auswirkung einer Kreditaufnahme bei Privatinsolvenz

Von einer Privatinsolvenz sind nur die Kredite und Schulden umfasst, die vor einer weiteren Kreditaufnahme vorhanden waren. Ein neu aufgenommenes Darlehen führt deshalb grundsätzlich nicht gleich zu einer Versagung der Restschuldbefreiung. Die Privatinsolvenz ist von daher vorerst nicht gefährdet.

Neue Schulden nach Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens unterliegen nicht der Befreiung. Der Kreditnehmer bzw. Schuldner muss für diese einstehen und ein neues Verfahren ist erst nach 10 Jahren möglich.

Privatkredit trotz Privatinsolvenz

Es gibt Gründe, die eine Kreditaufnahme auch bei laufender Privatinsolvenz notwendig machen. Ist man auf ein Fahrzeug angewiesen, um etwa den Arbeitsplatz zu erreichen, kann die Finanzierung durch einen kleinen Kredit sinnvoll sein.

Man sollte sich vor der Suche nach einem Geldgeber unbedingt die Ausnahmeerlaubnis von seinem Insolvenzverwalter für eine Kreditaufnahme einholen.

Wir schlagen vor, einen zweiten Mitantragsteller für den Kredit zu suchen. Dieser kann dann ohne Probleme das Darlehen als Privatkredit oder normalen Kredit beantragen. Die Rückzahlung regeln Sie dann bequem untereinander.

Unser Fazit zum Kredit trotz Privatinsolvenz

Generell raten wir davon ab, bei Privatinsolvenz einen Kreditantrag zu stellen, da fast alle Kreditvermittler diesen dann ablehnen. Eine Privatinsolvenz gehört zu den sogenannten harten Negativ-Merkmalen. Liegen diese vor, gibt es in der Regel kein Darlehen.

Eine Genehmigung des Darlehens gibt es grundsätzlich nur bei ausreichend hohem Einkommen. Außerdem besteht die Gefahr, dass es nicht zu einer Befreiung der Restschulden kommt. Das eigentliche Ziel der Privatinsolvenz wird damit leider verfehlt.

TIPP: Mit einem Bürgen oder zweiten Mitantragsteller die die Voraussetzungen für einen regulären Kredit erfüllt, könnte eine Kreditaufnahme gelingen.  Fragen Sie einfach nach.

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