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Wie hoch ist das Mindesteinkommen für einen Schweizer Kredit?

Das Mindesteinkommen für einen Schweizer Kredit orientiert sich am Familienstand und den Unterhaltsverpflichtungen des Kreditnehmers. Alleinstehende ohne Unterhaltsverpflichtungen sollten ein Nettoeinkommen von mindestens 1.150 Euro vorweisen können. Wir empfehlen aber mindestens 1.300 Euro für einen Kreditbetrag bis 5.000 Euro. Mit steigender Kredithöhe fordern die Kreditbanken ein höheres Einkommen als Sicherheit.

Bei verheirateten und unterhaltspflichtigen Personen müssen entsprechend höhere und regelmäßige Zahlungseingänge nachgewiesen werden können. Generell sollte jeder Interessent, bevor er einen Kredit beantragt, sein Einkommen seinen Ausgaben gegenüberstellen.

Ergibt sich eine freie Summe, die für die Rückzahlung des Kredites genutzt werden kann, sind dies bereits recht gute Voraussetzungen, die den Weg zum Kredit zumindest teilweise ebnen.

Warum ist ein Mindestgehalt notwendig?

Die Basis der Kreditsicherung ist mit einem sicheren monatlichen Mindesteinkommen für einen Schweizer Kredit verbunden. Deswegen muss das Einkommen, abhängig von den persönlichen Gegebenheiten, die Freigrenze der Pfändung übersteigen und sollte zudem deutlich darüber liegen.

Die Pfändungsfreigrenze liegt in 2018 bei derzeit 1139,99 Euro für eine Einzelperson ohne weitere Unterhaltsverpflichtungen. Bürgen oder Sicherheiten in Form von Sachgütern können für ein zu niedriges Nettoeinkommen nicht als Ausgleich herangezogen werden. Hier müsste ein zweiter Antragsteller mit dem Mindesteinkommen für einen Schweizer Kredit den Kreditantrag mitunterschreiben.

Keinen Kredit können Arbeitnehmer erhalten, deren Einkommen gepfändet wird, oder eine Abtretung des pfändbaren Anteils des Einkommens bereits vollzogen wurde.

Warum ist kein anderer Nachweis über das Mindesteinkommen möglich?

Das Mindesteinkommen für einen Schweizer Kredit wird deshalb vorgeschrieben, weil es eine der einzigen Möglichkeiten für die Geldgeber ist, die Bonität des Kreditnehmers einzuschätzen. Einen Kredit ohne Bonität gibt es nicht, lediglich die Bonitätsprüfung durch die Schufa unterbleibt.

Die Abfrage bei der Schufa soll ja bei diesen Darlehen unterbleiben und auch nicht eingetragen werden. Deshalb müssen die Banken aus dem Ausland die Kreditwürdigkeit anhand des verfügbaren Einkommens und der wirtschaftlichen Gesamtsituation einschätzen.

Je höher das verfügbare Nettoeinkommen und je geringer die gegenüberstehenden monatlichen Ausgaben sind, desto wahrscheinlicher ist die Kreditgenehmigung.

Schweizer Kredit ohne Einkommensnachweis?

Jede Bank und jedes Kreditinstitut muss nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen arbeiten und sich natürlich vor einer Finanzierung bezüglich der Fähigkeit zur Rückzahlung des Kreditnehmers absichern. Sie benötigen daher aktuelle Einkommensnachweise von Ihrem aktuellen Arbeitgeber. In der Regel werden die letzten 3 Gehaltsabrechnungen angefordert. Zu den Nachweisen bezüglich des Lohns wird auch eine Abtretungserklärung für das Gehalt angefordert.

Für die Überprüfung, ob das Erwerbseinkommen für die Rückzahlung des Darlehens ausreichend ist, wird man auch die Kontoauszüge der letzten 3 Monate von Ihnen anfordern. Daraus kann die kreditgebende Bank erkennen, welche laufenden Verpflichtungen Sie bereits bedienen müssen, und welches Einkommen den Ausgaben gegenübergestellt werden kann. Wenn Ihre Einnahmen die monatlichen Verpflichtungen übersteigen und genug finanzieller Spielraum für eine weitere Monatsrate besteht, sollte einer Kreditgewährung nichts im Wege stehen.

Verfügen Sie aktuell über kein Erwerbseinkommen dann können unter Umständen auch Sicherheiten wie Lebensversicherungen, Wertpapiere (z.B. Aktien) oder auch eine Grundschuldeintragung vorgelegt werden. Eventuell können somit auch Arbeitslose, Schüler/Studenten oder selbständige Unternehmer ein Darlehen aus der Schweiz erhalten.


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